Der Löwenzahn: Meine Pflanze

Naturheilpraxis Höpper

Thymustherapie

Was ist Thymus?

Das Wort Thymus kommt aus dem Griechischen und bedeutet „Zwiebel“. Der Thymus, der auch Bries genannt wird, liegt hinter dem Brustbein über dem Herzbeutel.

Der Thymus ist ein außerordentlich wichtiges Organ für das Immunsystem. Er ist sozusagen die Schule, in der die T-Lymphozyten sich auf ihre wichtige Aufgabe bei der speziellen Immunabwehr vorbereiten. Als Abwehrzellen bekämpfen die T-Lymphozyten nicht nur Eindringlinge wie Viren, Bakterien, Pilze und Parasiten. Sogar entartete Zellen des eigenen Körpers, wie beispielsweise Krebszellen, werden attackiert. Die Thymusdrüse ist sozusagen das Gehirn des menschlichen Immunsystems.

Außerdem ist der Thymus für die Produktion von Thymosin und Thymopoetin verantwortlich. Diese Hormone steuern die Reifung der Immunzellen in den Lymphknoten.

Leider ist die Lebensdauer der kleinen „Zwiebel“ begrenzt: Bei einem dreijährigen Kind ist der Thymus voll ausgebildet. Schon bei Jugendlichen bildet er sich zurück, bis er schließlich nur noch einige Reste Mark- und Rindengewebe enthält. Mit dem 30. Lebensjahr hat sich das Gewicht der Drüse auf ein Viertel reduziert und mit fünfzig ist der Mensch nur noch mit einem winzigen Rest an Thymus ausgestattet. Die Konsequenz: je älter der Mensch ist, desto weniger Abwehrkräfte hat er.

Wie kommt es zu Störungen des Immunsystems?

Im Wesentlichen sind es fünf Faktoren, die zu einer Störung des Immunsystems führen können. Treten mehrere dieser Faktoren gleichzeitig auf, kann das Immunsystem überfordert werden. Krankheitserreger gewinnen leichter die Oberhand.

  • Im Alter ist das Nachlassen der Abwehrkraft eine natürliche Entwicklung.
  • Chronische Entzündungen (zum Beispiel: Bronchitis) oder Stoffwechselerkrankungen (zum Beispiel: Diabetes) schwächen die Abwehrkräfte
  • Länger andauernde Behandlungen mit Antibiotika gewöhnen den Körper an eine Bekämpfung der Krankheiten „von außen“. Auch Chemotherapie und Strahlentherapie in der Krebsbehandlung beeinträchtigen Immunsystem stark.
  • Bei so genannten Auto-Immunkrankheiten (zum Beispiel: Rheuma) richten sich die Körperzellen, die beim gesunden Menschen Krankheiten bekämpfen, gegen das eigene Immunsystem und reduzieren dadurch dessen Schlagkraft.
  • Auch seelische Beschwerden (zum Beispiel: Depression, Stress) schwächen die körpereigene Abwehr.

Alarmsignale für ein geschwächtes Immunsystem

Blutuntersuchungen geben ein klares Bild über die Stärke oder Schwäche eines Immunsystems. Es gibt aber auch Anzeichen, auf die Sie selbst achten können:

  • schnelles Ermüden und mangelnder Elan
  • Infektanfälligkeit und verlängerte Krankheitsdauer
  • Wundheilungsstörungen

Thymus-Therapie

Wissenschaftler haben einen Weg gefunden, die Abwehrkräfte wieder zu stärken. Der simple Trick: Injektionen von Thymus-Gesamtextrakt (THX).

Die Thymustherapie ist gut verträglich, unterstützt den Körper auf natürliche Art bei der Abwehr krankmachender Störfaktoren und beugt damit Krankheiten vor. Durch die regelmäßige Verabreichung von Wirkstoffen aus dem Thymus (= Thymuspeptiden) wird das gesamte Abwehrsystem aktiviert und reguliert. Dadurch lassen sich zahlreiche Abnutzungs- und Alterungserscheinungen mindern, die Entstehung neuer Krankheiten wird vermieden und die Folgen chronischer und schwerer Krankheiten gelindert.

Welche Beschwerden lassen sich durch THX günstig beeinflussen?

  • Abwehrschwäche und Infektanfälligkeit
  • Abnutzungserscheinungen von Wirbelsäule und Gelenken (Beispiel: Arthrosen)
  • Durchblutungsstörungen und Bluthochdruck
  • Chronisch-entzündliche Erkrankungen der Luftwege, der Leber oder Gallenblase, der Nieren oder der Prostata
  • Stoffwechselkrankheiten (zum Beispiel: Diabetes mellitus, Gicht)
  • Autoimmunleiden (zum Beispiel: Rheuma)
  • allergische Erkrankungen (zum Beispiel: Heuschnupfen, Ekzeme, Neurodermitis)
  • Asthma bronchiale
  • Prostatahypertrophie

Eine Thymus-Therapie führt meist schon nach zwei- bis dreiwöchiger Behandlung zu einer spürbaren Besserung des Allgemeinbefindens. Ist das Immunsystem erst wieder intakt, wird es über längere Zeit wieder störungsfrei arbeiten. Das heißt: weniger Krankheiten und raschere Genesung.

Weitere Anwendungsmöglichkeiten

  • Ergänzende Therapie bei Krebsbehandlung und -nachsorge zur Verbesserung der Lebensqualität und Abmilderung von Nebenwirkungen durch Bestrahlung und Chemotherapie
  • Vorbeugende Anwendung gegen Zellentartungen, beispielsweise bei Vorstadien von Krebs oder bei familiärer Veranlagung zu Krebserkrankungen.

Wie geht eine Thymus-Therapie vor sich?

Die Kur wird als Injektionsbehandlung zwei bis dreimal pro Woche durchgeführt. Pro Kur kommen ca. 6-10 Spritzen zur Anwendung. Die Injektion erfolgt in den Gesäßmuskel und ist praktisch schmerzlos.

Je nach Krankheitsbild kann dieses Therapieschema verändert werden. Bei manchen chronischen Erkrankungen kann die Therapie durch zusätzliche Injektionen noch verbessert werden.

Kostenübernahme

Bei Krebspatienten übernehmen manche Privatkassen nach vorheriger Absprache eine Thymusbehandlung. Allerdings nur dann, wenn andere, übliche Behandlungsmethoden nicht erfolgreich waren